In der 2018/19 wirkt Michael Sanderling in seiner achten Spielzeit als Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, die er mit der 2. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und der Uraufführung der 4. Sinfonie von Fazil Say, einem Auftragswerk der Dresdner Philharmonie, eröffnete.

Als Gastdirigent leitet er regelmäßig das Gewandhausorchester Leipzig, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Münchner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin, das Toronto Symphony Orchestra, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und die Sinfonieorchester des SWR und des WDR. Sein Debüt gibt er demnächst bei den Berliner Philharmonikern, beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, beim Orchestre de Paris, beim Helsinki Philharmonic Orchestra, beim Orchestre National du Capitole de Toulouse, bei den St. Petersburger Philharmonikern und beim Tschaikowski Sinfonieorchester Moskau.

In Zusammenarbeit mit SONY Classical entsteht seit 2015 unter der Leitung von Michael Sanderling die Aufnahme der Sinfonien von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch. Bereits die ersten bei Sony Classical erschienenen CDs haben mit überraschenden Bezügen die Tragfähigkeit der Gegenüberstellung dieser beiden großen Sinfoniker bewiesen und ein neues Kapitel in der Diskographie der Dresdner Philharmonie aufgeschlagen.

Der gebürtige Berliner ist einer der wenigen, der aus dem Orchester heraus eine höchst erfolgreiche Dirigentenkarriere verwirklichen konnte. Mit 20 Jahren wurde er im Jahre 1987 Solo-Cellist des Gewandhausorchesters Leipzig unter Kurt Masur, von 1994-2006 war er in gleicher Position im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin tätig. Als Violoncello-Solist gastierte er u.a. beim Boston Symphony Orchestra, beim Los Angeles Philharmonic und beim Orchestre de Paris. Als Cellist tritt er allerdings heute nicht mehr auf.

Im Jahr 2000 trat Michael Sanderling in einem Konzert des Kammerorchesters Berlin erstmals an das Dirigentenpult - und fing Feuer. Als Sohn des legendären Kurt Sanderling mit dem Dirigentenhandwerk von klein auf vertraut, übernahm Michael Sanderling immer mehr Dirigate und wurde 2006 zum Chefdirigenten und künstlerischem Leiter der Kammerakademie Potsdam ernannt. Erfolge als Operndirigent feierte er mit Philip Glass’ „The Fall of the House of Usher" in Potsdam und mit der Neueinstudierung von Sergej Prokofjews „Krieg und Frieden“ an der Oper Köln.

Als Cellist und Dirigent hat er zahlreiche Werke des Repertoires von Dvorak, Schumann, Schostakowitsch, Prokofjew, Tschaikowski u.a. auf CD aufgenommen.
Eine Herzensangelegenheit ist Michael Sanderling die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs. Er unterrichtet als Professor an der Musikhochschule Frankfurt/Main und arbeitet regelmäßig mit dem Bundesjugendorchester, dem Jerusalem Weimar Youth Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie sowie mit dem Schleswig-Holstein-Festivalorchester zusammen. Von 2003 bis 2013 war er der Deutschen Streicherphilharmonie als Chefdirigent verbunden. Sein musikalischer Horizont reicht von Bach und Händel über Beethoven und Schostakowitsch bis hin zu inzwischen zahlreichen Uraufführungen.

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Concerts

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26./27.09.18 • Helsinki
Helsinki Philharmonic Orchestra
Josef Spacek, Violin
Brahms Violin Concerto
Shostakovich Symphony No. 12

19./20./21./23.09.18 • Amsterdam
Royal Concertgebouw Orchestra
Andriessen Mysterien
Bruckner Symphony No. 3

03.09.18 • Sao Paolo
04.09.18 • Sao Paolo
05.09.18 • Rio de Janeiro
08.09.18 • Buenos Aires
09.09.18 • Buenos Aires
11.09.18 • Santiago de Chile
Dresdner Philharmonie
Herbert Schuch, Piano
Works of Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Anton Bruckner, Dmitri Schostakowitsch, Detlev Glanert und Oscar Strasnoy

25./26.08.18 • Dresden • Kulturpalast
Dresdner Philharmonie
Fazil Say, Piano and Composer
Fazil Say Symphony No. 4 (World Premiere)
Beethoven Symphony No. 2

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Thomas Voigt
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